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Saiho-ji (Kyoto):
In der Umgangssprache Kokedera, Moostempel. 1334 übernahm Muso Kokushi, ein Zen-Meister die bestehende Anlage und veränderte
den Garten grundlegend. Die zahlreichen Gebäude, welche er errichten liess, stehen heute nicht mehr. Es ist auch wahrscheinlich, dass sich der Moosteppich erst später gebildet hat und nicht zum ursprünglichen Plan gehörte. Doch eben
diese verschiedenen Moose machen den Reiz des Gartens aus.
Ryoan-ji (Kyoto):
Zen-Garten, bestehend aus einem schmalen Kiesstreifen in welches ein Streifenmuster geharkt ist. Die Steine, in einer krater- ähnlichen
Vertiefung gelegen, sollen zeigen, dass ein grosser Stein, der ins Wasser geworfen wird, grössere Wellen bildet als ein kleiner Stein. Vielen einfachen aber grundlegenden Lebensweisheiten begegnen wir in solchen Zen-Gärten.
Koto-ji (Kyoto):
Der Teegarten, Chaniwa, ist ein wichtiger Bestandteil der Teezeremonie. Er wird als Pfad angelegt und das Gehen auf den Trittsteinen,
ein wichtiges Element dieser Gärten, verlangt Achtsamkeit. Der Besucher wird schon im Garten eingestimmt auf die eigentliche Teezeremonie. Schon hier soll die Hektik des Tages abgelegt werden und an der Wasserstelle, Tsukubai, kann man sich symbolisch
Mund und Hände waschen.
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