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| Home - Suiseki - Geschichte (Übersicht) |
| Suiseki: Geschichte (Übersicht) | ||||||||
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Wie in chinesischen Dokumenten des 11. und 12. Jahrhunderts beschrieben wird, stammt Suiseki von Bonseki "Stein in der Schale" oder Kiseki "seltener Stein" aus China. Es war nicht das gewöhnliche Volk, das sich mit Suiseki befaßte, sondern ausschließlich Schriftgelehrte, denen solche Steine als Meditationsobjekte dienten. Auch in Japan hat Suiseki eine lange Tradition. Die ersten Steine gelangten auf Handelswegen von China nach Japan. Man weiß, daß berühmte Personen in Japan Steine besessen und gesammelt haben. Kaiser Go Daigo (1288-1339) besaß den wohl berühmtesten Stein, der jetzt im Besitz des Tokugawa-Museums ist. Erste Schriften über Suiseki findet man vom Shogun Ashikaga Yoshimasa (1436-1490). Er soll bei Teezeremonien Steine in der Wandnische seines Teehauses aufgestellt haben. Von da an soll sich die Kunst über das ganze Land verbreitet haben. Wesentlich mehr Literatur findet man aus der Edo-Zeit (1603-1868). Suiseki und Bonsai erleben in dieser Zeit eine große Verbreitung, jedoch waren diese Künste ausschließlich dem Adel vorbehalten. Später wurden Suiseki und Bonsai auch von der normalen Bevölkerung gesammelt und bewundert. Beide Kunstrichtungen sind bis heute aktuell geblieben. Dieses ist erklärbar mit der tiefen Naturverbundenheit der Japaner. Die Suisekikunst wurde ausgehend von China in alle ostasiatischen Länder weiterverbreitet und dort gepflegt und weiterentwickelt. Vom asiatischen Kontinent aus verbreitete sich diese Liebhaberei auch in den USA, Kanada, Neuseeland usw. In Europa ist diese Kunst noch sehr jung und hielt ihren Einzug erst Anfang der 90er Jahre. Sie wurde erstmals im Juli 1992 in Monaco zur "Exposition de Bonsai et de Suiseki" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |
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