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  Schalen - Töpfern ohne Form: Herstellung der Tonplatten (Übersicht )
Tonplatten (Übersicht)
Der Ton
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Der fertige Tonblock
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Walztisch mit Platten
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Bereit zum Tonwalzen
Walztisch in Aktion
Nach dem 1. Walzen
Die fertige Tonplatte
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Das Tuch wird entfernt
Grobform wird geschnitten
Trockungsschutz
Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Der Ton Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Austüten der Tonblöcke Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Zerteilen des Tonblockes und Kneten der Masse Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Kneten der Tonmasse Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Formen des gekneteten Tonblockes Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Der Fertige Tonblock
Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Ansetzen der Drahtschlinge zum Zerteilen Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Zerschneiden des Blockes mit einer Drahtschlinge Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Aufnehmen einer Tonplatte Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Die rohe Tonplatte Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Der Ton-Walztisch Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Aufbringen der rohhen Platten auf den Walztisch
Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Verbinden der Ton-Platten Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Bereit zum Walzen der Ton-Platte Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Der Ton-Walztisch in Aktion Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Nach dem ersten Walzen des Tones Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Die fertige Tonplatte nach dem Walzen
Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Auflegen einer Gipskartonplatte Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Die Tonplatte wird auf den Gipskarton aufgebracht Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Das Leinentuch wird entfernt Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Die grobe Form wird zugeschnitten Bonsaischalen - Töpfern ohne Form: Schutz vor dem Austrocknen

Beim freien Aufbau einer Bonsaischale ohne Form ist die Herstellung entsprechender Tonplatten einer vorgegebenen Stärke eine Voraussetzung.

Der dazu notwendige Ton (Bild 1) kann aus Tongruben der Umgebung oder aus dem Handel bezogen werden. Genaue Kenntnisse, welche Tonart benötigt wird sind erforderlich. Die Art des Tones ist ausschlaggeben für die spätere Farbe. Aber auch die Höhe der Brenntemperatur und die Verformung während des Trocknungs- und Brennprozesses ist entscheidend von der Tonart und -zusammensetzung (z.B. Schamottanteile) abhängig.

In unserem Fall haben wir uns für einen Ton entschieden, der bei 1180°C dichtbrennt (d.h. er nimmt später fast kein Wasser mehr auf und ist frostsicher) und dabei eine dunkel rotbraune Färbung annimmt. Die Farbe hängt dabei ganz entscheidend von der Brenntemperatur ab. Eine nur um 50° geringere Temperatur würde die Färbung in ein zeigelsteinrot verwandeln.

Derartige Farbumschläge und Temperaturen für den Dichtbrand kann man meist vom Hersteller des Tones erfahren. Er hat sich jedoch trotzdem immer wieder als gut erwiesen, im eigenen Ofen einige Muster zu brennen. Dabei kann man immer wieder Abweichungen von der Herstellerempfehlung feststellen, z.T. sogar zwischen verschiedenen Lieferungen.

Hat man sich dann für einen Ton entschieden ist es meist notwendig, die gelieferte Ware vor der Weiterverarbeitung noch einmal durchzukneten und zu Blöcken einer praktikablen Größe zu formen (Bilder 2-6).

Derartige Blöcke werden dann mit einem dünnen Draht in Platten zerschnitten (Bilder 7-10), die deutlich stärker als die benötigte Endstärke sind. Diese Rohplatten werden auf einen Walztisch (Bild 11) aufgebracht und zusammengefügt (Bilder 12-14). Dabei werden die Platten zwisschen 2 feste Leinentücher gelegt (Bild 15, sonst klebt der Ton später an der Rolle).

Nach einem ersten Walzdurchgang wird die Platte mit weiteren Rohplatten erweitert bzw. angepaßt (Bild 16) und zwar so, das sie später größer als die benötigte Endplatte (Bild 17) ist.

Durch am Walztisch befindliche Abstandhalter kann die Tonplatte auf eine genau definierte Endstärke gewalzt werden (in unseren Fall 14 mm). Ist sie fertig wird sie durch Auflegen einer Gipskartonplatte und Drehen (ermöglicht durch den Gegenhalt des Leinentuches) auf die Gipskartonplatte gelegt (Bilder 18-20).

Nach den Ausschneiden der Grobform (hier der Boden einer ovalen Schale) wird die Platte, durch eine Plastikfolie vor dem Austrocknen geschützt, verpackt bis zur Weiterverarbeitung.

© by Yamadori-Bonsai.de (Alle Rechte vorbehalten) - Letzte Änderung: 05.03.2004 20:04