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| Home - Pflege- Baumarten - Eberesche (Sorbus aucuparia) |
| Pflege: Eberesche (Sorbus aucuparia) | ||
Die Ebersche ist in Europa mit einigen 100 Arten vertreten. Allgemeine Beschreibung Der nur selten über 12m hohe Baum trägt meist eine runde, nicht sehr dichte Krone. Ende April, Anfang Mai treiben die wechselständigen, unpaarig gefiederten Blätter aus einer großen, schwarzbraunen, behaarten Knospe. Die weißen, zwittrigen, in Trugdolden stehenden Blüten entwickeln sich kurz nach dem Laubaustrieb, werden mit Hilfe von Insekten bestäubt und bilden 7 bis 9 mm große von Vögeln sehr geliebte, im reifen Zustand rote Beeren. Der Stamm bleibt sehr lange glatt, kann im Alter aber flachborkig aufreißen. Die Herbstfärbung variiert von gelb bis rot. Die Eberesche ist in vielen Mischwaldgesellschaften anzutreffen, ist aber auch in Hochmooren und Heide nicht selten und steigt im Gebirge bis in Höhen von 2000m. Standort als Bonsai Der Ebereschen-Bonsai mag einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Wasser Der Baum kann gut feucht gehalten werden. Wegen seiner Salzempfindlichkeit verwendet man am besten Regen oder anderes salzarmes Wasser. Wassermangel wird vom Neuaustrieb frühzeitig, durch schlapp herunterhängende Triebspitzen angezeigt. Bei Hitze oder starkem Wind ist der Wasserbedarf sehr groß. Kann dieser befriedigt werden, wird beides gut vertragen. Auch im Winter, sollte der Baum an frostfreien Tagen etwas feucht gehalten werden. Erdzusammenstellung
An das Pflanzsubstrat stellt die Eberesche keine besonderen Ansprüche. Sie sollte allerdings mindestens alle 2 Jahre umgepflanzt werden. Düngung Gedüngt wird ab Austriebsbeginn bis Anfang August mit organischem Pulverdünger oder mit Düngekugeln aus Rapsschrot. Auf den Herbst bereitet man sie mit einer stickstoffarmen, kalium-betonten Düngung Ende August, Anfang September vor. Temperatur Ihr nicht selten natürliches Vorkommen in den Alpen deutet auf eine sehr gute Frostresistenz hin. Als Bonsai sollte sie trotzdem den Winter im Garten eingesenkt oder auf dem Balkon in einer mit Torf und Sand gefüllten Kiste verbringen. Gestaltung Die Gestaltung der Eberesche ist nicht sehr einfach. Oft sieht sie durch ihr relativ langes gefiedertes Blatt eher einer Palme als einem in unserem Breitengrad vorkommenden Baum ähnlich. Außerdem sind die Äste nur sehr schwer zum Verzweigen zu bewegen. Aus diesen Gründen sollte die Pflanze auf eine Mindesthöhe von 50 - 60 cm angelegt sein. Drahten Das Drahten Da der Neuaustrieb bei der Eberesche sehr stark nach oben wächst, kann bei der Gestaltung nur schwer auf Draht verzichtet werden. Äste im Alter von bis zu zwei Jahren lassen sich noch leicht drahten. Schonender sind allerdings auch bei der Eberesche Spanndrähte. Der Rückschnitt Um den Austrieb der Seitenknospen zu fördern, werden im Frühjahr vor dem Austrieb alle Endknospen entfernt und die Äste soweit eingekürzt, daß das Kronenvolumen nach dem Austrieb nicht zu groß wird. Hierbei muß der gefiederte und damit sehr lange Blattbau berücksichtigt werden. Nur beim ersten Austrieb im Frühjahr entstehen neue Seitenäste. Da sie im Verhältnis zum vorderen Trieb jedes Hauptastes relativ langsam wachsen, werden sie im Laufe des Jahres nicht mehr zurückgeschnitten |
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| © by Yamadori-Bonsai.de (Alle Rechte vorbehalten) - Letzte Änderung: 05.03.2004 20:00 |