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| Home - Pflege - Baumarten - Juniperus chinensis (Chinesischer Wacholder) |
| Pflege: Juniperus chinensis (Chinesischer Wacholder) | ||
Gestaltung: Diese Pflanze wird sehr häufig für die Bonsaigestaltung verwendet. Jin und Shari Partien unterstreichen das Alter eines Wacholderbonsai. Diese Art ist verhältnismäßig unempfindlich gegen derartige Eingriffe. Meist werden für die Bonsaigestaltung Sorten mit nur schuppenförmigen oder nur nadelförmigen Blättern genutzt. Stilformen: Kann in fast allen Stilrichtungen gestaltet werden. Viele Wacholderbonsai sind frei aufrecht (MOYOGI) . Blätter: Im Winter werden die Blätter meist bräunlich bis rotbaun. Dies ist eine normale Verfärbung, die sich im Frühjahr mit steigender Temperatur und Tageslänge zurückbildet. Drahten: Kann prinzipiell das ganze Jahr über gedrahtet werden. Vom Juni bis September muß allerdings verstärkt auf das Einwachsen des Drahtes geachtet werden (oder er wird während dieser Zeit entfernt). Giessen: Muß gut gewässert werden. Dabei ist aber unbedingt Staunässe zu vermeiden. Ein leichtes Abtrocknen der Erde zwischen dem Wässern scheint förderlich zu sein. Kurzes Austrocknen wird toleriert. Im Winter mäßig feucht halten. Licht: Ein sonniger Standort im Sommer mit Halbschatten um die Mittagszeit ist sehr förderlich für die gesunde Entwicklung eines Wacholderbonsai. Bei einem zu schattigem Standort werden die Zweige sehr lang. Im Winter hell stellen. Temperatur: Wacholderbonsai sind winterhart und tolerieren Kälte. Unterhalb von -10°C sollte diese Arte ein wenig geschützt aufgestellt werden. Jungpflanzen sollten gegen starke und ständige Winde geschützt werden. Umtopfen: Ältere Bonsai müssen nur aller 4-6 Jahre umgetopft werden, in Abhängigkeit vom Wuchstempo und der Topfgröße. Jüngere Exemplare werden üblicherweise aller 2-3 Jahre umgetopft. Die beste Zeit zum Umtopfen ist von August bis September. Ansonsten sollten möglichst nicht zu flache Schalen eingesetzt werden, da Wacholderbonsai ausreichend Substrat benötigen. Es sollte ein gut wasser- und luftdurchlässiges Substrat genutzt werden (z.B. hat sich Akadamaerde bewährt). Auch eine Mischung aus Kies:Kompost/Lehmerde im Verhältnis 2-3:1 mit einer guten Drainageschicht darunter läßt sich einsetzen. Düngen: In der Wachstumsperiode von April bis September (außer im Hochsommer) aller 14 Tage mit mineralischem oder organischen Dünger. Dannach wird deutlich reduziert (max. 1x pro Monat). Schneiden: Der Neuaustrieb muß regelmäßig gezupft werden, um eine kompakte Form zu erhalten. Wenn mit einem mal zu viel gezupft wird, bilden sich verstärkt nadelartige Blätter. |
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