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Home - Pflege - Baumarten - Hainbuche / Weißbuche (Carpinus betulus)
  Pflege: Hainbuche / Weißbuche (Carpinus betulus)
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Autor: Christoph (leicht ergänzt durch Webmaster)

Allgemein

Die Hainbuche gehört nicht, wie ihr Name vermuten läßt, zur Familie der Buchengewächse, sondern zu den Birkengewächsen (Betulaceae). Sie wird oft mit der Rotbuche verwechselt. Der Grund liegt wahrscheinlich im ähnlichen Aussehen. Beide Arten kommen in der Natur oft in gemischen Beständen vor und beide Arten werfen im Winter ihr altes Laub nicht ab.

Drahten

Ist bei Hainbuchen meist nur zur ersten Grundgestaltung nötig. Später wird nur noch durch Schnitt geformt. Der Draht muß sehr vorsichtig angelegt werden, damit die dünne Rinde nicht beschädigt wird.

Düngen

Ab dem Austriebsbeginn bis ca. September regelmässig düngen. Die organische Düngung (z.B. mit Knochenmehl oder Hornspänen) hat sich gut bewährt.

Schneiden

Die Hainbuche ist sehr schnittverträglich (Heckenpflanze). Es ist möglich die Triebe mehrmals im Jahr zurückzuschneiden. Ab August sollte nur noch pinziert werden, damit die Triebe bis zum Winter aushärten können.

Standort

Die Hainbuche ist für sonnige bis schattige Standorte gleichermaßen geeignet. Erstaunlich ist ihre sehr gute Schattenverträglichkeit. In der grössten Sommerhitze ist eine leichte Schattierung angebracht, sonst verbrennen besonders bei jungen Pflanzen die Blätter.

Temperatur

Sinnvoll ist eine frostfreie oder wenigstens gut geschützte Überwinterung. Gesunde Pflanzen mit festem Wurzelballen können auch aus der Schale genommen werden und im Garten überwintert werden (etwas geschüzt).

Umtopfen

Es sollte im Frühjahr vor dem Austrieb umgetopft werden. Hainbuchen benötigen einen gut durchlüfteten, lehmhaltigen, frischen Boden. Eine Mischung aus sandigem Lehm und Garten- oder Lauberde ist gut geeignet.

Wasser

Im Sommer benötigt die Hainbuche bedingt durch die grosse Blattmasse relativ viel Wasser. Wenn möglich, sollte mit Regenwasser gegossen werden. Staunässe mag die Hainbuche nicht.

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