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| Home - Pflege - Massnahmen - Umtopfen / Wurzelschnitt - Dreispitzahorn (Acer buergerianum) |
| Umtopfen und Wurzelschnitt: Beispiel Dreispitzahorn (Acer buergerianum) | |||||
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Umtopfen / Wurzelschnitt - Umtopfen Dreispitzahorn - Vor dem Umtopfen - Der Wurzelballen - Entfernen des Substrat - Wurzelkralle - Der Wurzelansatz - Der Ballen von unten - Lücke im Wurzelansatz - Beschneiden des Ballens - Nach dem Schnitt - Schale 1: Zu klein - Schale 2: Zu klein - Vorderseite - Rechte Seite - Rückseite - Linke Seite - Anbringen Netz 1 - Anbringen Netz 2 - Anbringen Netz 3 - Einarbeiten Akadama - Fertig umgetopft |
Nach 2 Jahren in einer behelfsmäßigen Plastikschale war bei diesem Dreispitzahorn ein Umtopfen fällig. Dafür gab es 2 Gründe:
Nach dem Herausheben aus der Schale bestätigte sich meine Vermutung, das die Wurzeln das alte Substrat (Granitgranulat) komplett durchwurzelt hatten. Selbst die Bodennetze waren vollständig eingewachsen. Solch einen starken Wurzelballen zieht man am besten mit einer Wurzelkralle auseinander. Das schont die finger und die Wurzeln.
An der Vorderseite hat der Baum 2 starke Wurzeln und dazwischen eine Lücke. Zum Glück haben sich in den letzten Jahren 2 kleinere Wurzeln gebildet, die in den nächsten Jahren die Lücke füllen sollen. Nach dem Entfernen des Substrats werden die Wurzeln mit einer breiten Bonsaischere beschnitten. Durch den Wurzelschnitt wird die Schere sehr schnell stumpf. aus diesem Grund nehme ich für solche Arbeiten immer die gleiche Schere. Ich hatte 3 handgemachte Schalen von Yixing Lotus für den Baum in die engere Wahl gezogen. Ich mußte aber feststellen, das die ersten beiden Schalen (bei identischem Außenmaßen) für den Baum zu klein waren. Er schaute zu weit heraus.
Die Schale 3 war dagegen geeignet. Sie hatte die richtige Größe und paßte auch von der Farbe (ähnlich der Rindenfarbe) sehr gut zum Baum
Die Bodennetze wurden mit einem Draht am Abzugsloch befestigt. Dazu nimmt man ein kurzes Drahtstück, biegt es U-förmig, steckt es durch das Netz und das Abzugsloch und biegt es von unten so, das das Netz im Loch fixiert wird. Danach wird mit einem Stäbchen des neue Substrat (hier reines Akadama) zwischen die Wurzeln gut eingearbeitet. Dadurch wird der Kontakt zu den Wurzeln hergestellt, was ein schnelleres und besseres Anwachsen zu Folge hat. Da das Akadama sehr trocken ist muß man sich bei dieser Arbeit sehr beeilen, sonst trocknen die Wurzeln aus. Sobald der Baum getopft ist wird er gründlich gewässert. Eine andere Möglichkeit ist, das Akadama vorher leicht zu wässern. Dann läßt es sich allerdings nicht mehr so leicht zwischen die Wurzeln einarbeiten.
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