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  Larix kaempferi (=Larix leptolepis, Japanische Lärche)
Larix kaempferi
   - Austrieb 1
   - Austrieb 2
   - Nadeln 1
   - Nadeln 2
Larix kaempferi (=Larix leptolepis) Japanische Lärche Nadelaustrieb I Larix kaempferi (=Larix leptolepis) Japanische Lärche Nadelaustrieb II Larix kaempferi (=Larix leptolepis) Japanische Lärche Nadeln I Larix kaempferi (=Larix leptolepis) Japanische Lärche Nadeln II

Deutscher Name:

Japanische Lärche, Japanische Hängelärche, Japanische Trauerlärche

Japanischer Name

Karamatsu

Englischer Name

Japanese larch

Allgemein

Die Japanische Lärche ist ein Baum mit einer Höhe bis 30m bei einer Breite bis zu 10m, die in ihrer Jugend schnell auf 6-10 m heranwächst (besonders an einem windgeschützten Standort). Vom Habitus her breit kegelförmig, aufrecht und ausladend. Obwohl windfest verträgt sie trockene Sommerwinde nicht gut. Landschaftsgärtnerisch wird Larix kaempferi als Windschutzgehölz, Wald- und Parkanpflanzung, als Straßenbaum und in privaten Haus- und Vorgärten verwendet. Sie ist als Gruppengehölz und für den Einzelstand gleichermaßen geeignet. Die dünne Krone läßt viel Licht durch, so daß man Büsche unterpflanzen kann.

Vorkommen

Japan, Korea, Sachalin, Taiwan. Das natürliche Ursprungsgebiet der Japanischen Lärche beschränkt sich auf kleine Gebiete der Insel Honshu. Sie tritt hauptsächlich in Höhenlagen zwischen 1000-2500 m auf. Lebensraum: Mischwald.

Blätter

Der frühe Austrieb ist matt blaugrün. Die nadelförmigen Blätter weisen eine Länge von 2-3,5cm auf und sind blau-grün. Sie sitzen an den Langtrieben einzeln und an den Kurztrieben in Büscheln. Die Herbstfärbung (prächtiges Gelb) setzt Anfang November ein. Dannach verliert die Lärche als sommergrüne Pflanze ihre Nadeln. Auffällig an den Nadeln ist, daß sie Koniferenuntypisch weich sind.

Blüten

Die Pflanzen sind einhäusig und eingeschlechtig. Die weiblichen Blüten sind zapfenförmig, gelb bis rot. Die gelben, männlichen Blüten dagegen sind in hängenden Büscheln angeordnet. Blütezeit Frühjahr.

Früchte

Eiförmige, aufrechtstehende Zapfen bis 3 cm Länge. Die Japanische Lärche weist bei der Reife nach außen gebogene Samenschuppen auf, welche länger als die Deckschuppen sind (Unterschied zu L. decidua - Europäische Lärche).

Stamm

Die Japanische Lärche ist ein guter Stammbildner mit geraden, durchgehendem Stamm.

Rinde

Längsrissig-schuppig und von grauer bis rötlichbrauner Farbe.

Wurzel

Tiefwurzler mit weitreichendem Wurzelsystem.

Licht

Die Japanische Lärche ist ein ausgesprochener Lichtbaum, der weder Beschattung noch zu dichten Stand verträgt. Deshalb ist ein sonniger bis absonniger Standort am besten geeignet.

Temperatur

Das Klima im natürlichen Verbreitungsgebiet (Japan) ist charakterisiert durch trockenkalte Winter und feuchtheiße Sommer. In Deutschland bevorzugt sie kühl-luftfeuchte Standorte und sie ist winterhart. L. kaempferi ist empfindlich gegen Hitze und Trockenheit.

Boden

Frische bis feuchte, einigermaßen nährstoffreiche, nicht zu leichte Böden werden gut toleriert. In tiefgründigen, gleichmäßig feuchten Lehm- und Kalkböden gedeiht sie gut. Sandige Böden sollten vermieden werden, genauso wie Ballentrockenheit und Staunässe. Optimaler Boden pH-Wert: 5,0- 6,5.

Vermehrung

Im zeitigen Frühjahr kann man die Lärche mit Samen vermehren (zunächst 1 bis 2 Tage in Wasser einweichen).

Sorten

  • Pendula: Als Einzelbaum für Gartenanpflanzung gut geeignete, dekorative Trauerform mit dicht und schleppenartig, lang herabhängenden Ästen.

Nutzung

Das Holz ist vielseitig einsetzbar, wenn es auf gute Festigkeit und Dauerhaftigkeit ankommt. Entsprechend werden aus Lärche Fenster, Profilbretter, Tore, Fußböden, Schiffsbauplanken und Schwellen angefertigt. Weitere Verwendung: Als Rammpfähle, Furnier (Möbel im alpenländischen Stil), für Küchen und Paneele.

Medizin

Der Pollen kann Allergien auslösen.

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