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| Home - Arboretum - Aceraceae (Ahorngewächse) - Acer (Ahorn) - Acer pseudoplatanus (Bergahorn) |
| Acer pseudoplatanus (Bergahorn) | ||
| Acer pseudoplatanus - Blüte Austrieb - Blütenstand - Blüte Detail - Blattknospe - Blatt - Herbstfärbung - Frucht |
Familie Aceraceáe – Ahorngewächse Dt. Name Bergahorn, Echter Bergahorn, Rötlicher Bergahorn, Weißbunter Bergahorn Englischer Name Sycamore maple, Sycamore, Planetree Maple Allgemein Alte Exemplare 25-30m (max. bis 40m) hoch, 30m breit und bis 300 Jahre alt (vielleicht auch bis 500 Jahre). Wird gern als Parkbaum angepflanzt (Platzbedarf muß beachtet werden). Schlechte Streusalzverträglichkeit. Der Bergahorn ist im Laubmischwald und an Berghängen zu Hause. Gerade im Gebirge ist er einer der wenigen bodenverbessernden Laubbäume, welche bis in grosse Höhenlagen anzutreffen sind. Vorkommen Mitteleuropa bis nach Portugal. Bevorzugt im Mittel- oder Hochgebirge (Alpen bis 1700 m) in Mischwäldern. Blätter Handförmig geschnittene, fünflappig. Die zwei dem Stiel am nächsten liegenden Lappen sind bedeutend kleiner und weniger eingeschnitten. Die Buchten zwischen den Lappen sind spitz. Die Lappen sind unregelmässig grob gesägt und gezähnt, bei den Buchten und am Spreitengrund jedoch ganzrandig. Länge bis 12cm (max. 20 cm), Breite bis 15 cm. An der Blattbasis herzförmig. Oberseite dunkelgrün, Unterseite heller (fast bläulichgrün). Die Blattadern sind hellgrün, meist nur längs der Hauptnerven behaart. Sehr schöne Herbstfärbung von gelb bis rotorange. Blätter ähneln denen einer Platane (deshalb pseudoplatanus). Der Blattstiel ist ca. 10 cm lang und hat oberseits rote Färbung. Knospen sind kreuzweise gegenständig am Zweig angeordnet, spitz eiförmig. Die Endknospen überragen die Seitenknospen. Die Knospenfarbe ist gelbgrün mit braunen Knospenrändern. Austrieb: April – Mai. Blüten Einhäusig, eingeschlechtig, teilweise zwittrig. Kleine, gelbgrüne Blüten ohne Kelchblätter in hängenden Blütentrauben (walzenförmig, 6-12 cm lang). Erscheinen mit dem Blattaustrieb (Mai). Windbestäubung. Früchte Fruchtflügel der Spaltfrüchte fast rechtwinklig zueinander stehend, bis 2,5 cm lang. Samenreife: September – Oktober. Keimkraftdauer: 1 Jahr. Samenruhe: 2 – 3 Wochen. Frutifikationsabstand: 5 – 15 Jahre. Rinde Graubraune, später braun-rötlich abblätternde Rinde. Licht Jung Schatten vertragend. Im Alter braucht der Bergahorn mehr Licht. Die Rinde adaptiert sich an die Lichtverhältnisse. Freistellen möglichst etappenweise. Boden Bevorzugt frische nährstoffreiche Böden. Kaum an extrem nassen und schweren Standorten. Sorten
Parasiten und Krankheiten
Nutzung Das gelblich- oder rötlichweisse Holz ist überdurchschnittlich hart, zäh, elastisch und druckfest. Die sehr feinen, zerstreuten Poren sind als Porenrillen nur auf sehr sauber gehobelten, ungeschliffenen Flächen noch erkennbar. Die ziemlich breiten und dicht gestellten Holzstrahlen beeinflussen als rötliche, seidenglänzende Spiegel das Holzbild. Die Jahrringzonen sind durch das als feines Band dunkel erscheinende Spätholz erkennbar. Die Jahrringgrenze ist beim Bergahorn heller als beim Spitzahorn. Das Holz wird zum Bau von Streichinstrumenten, Möbeln, Fußböden, Schuhleisten und Alltaggegenständen genutzt. Der Brennwert des Holzes liegt unter der Buche. |
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